Wer sein Geld in das vom Marienloher CDU Ortsversteher und der CDU Ortsunion initiierte und propagierte BÜRGERWINDRAD investiert hat, der wartet vermutlich immer noch auf die erste Rendite in Höhe von 5% p.a., die von der BEG (Bürger-Energie-Genossenschaft Bad Lippspringe-Schlangen eG) in Aussicht gestellt wurde. Die Vorfreude auf "so hohe Gewinne" kann bei den Anlegern offenbar die Sorge über das mögliche Risiko des Totalverlustes und den Nachteil einer mindestens 5-jährigen Bindung des Kapitals vollständig überblenden.
Und auch wenn es dann sogar 6% werden sollten, es gibt am Markt wahrlich bessere Anlageformen als die Beteiligung an einem BÜRGERWINDRAD, exemplarisch nur ein Beispiel:
Wer bis Mitte 2025 SILBER gekauft hat, der hatte noch im selben Jahr mehr Gewinn, als der Anteilseigner des BÜRGERWINDRADES in den gesamten 20 Jahren haben wird, in denen dieses die EEG-Förderung erhält und dadurch überhaupt erst gesichert wirtschaftlich ist. Wir erinnern uns: immer wenn der Wind kräftig weht und die Sonne scheint, haben wir Überproduktion und die Strompreise gehen in den Keller, aber Dank es EEG ist ein fester Abnahmepreis gesichert - für 20 Jahre eben! Was danach mit einem unwirtschaftlichen Bürgerwindrad passiert und wer die Rückbaukosten trägt, wird noch hochinteressant werden.

(Q.: https://www.finanzen.net/rohstoffe/silberpreis, Stand 01.01.2026)
Ein Edelmetall im Portfolio oder die Aktie / der Fondanteil im Depot stören die unmittelbaren Nachbarn des Anlegers in keinster Weise, im Gegensatz zum BÜRGERWINDRAD, dessen Geräusche, Lichteffekte und erschlagender Anblick täglich die Lebensqualität der Menschen reduziert.
Warum investiert man also in Anteile an dem BÜRGERWINDRAD einer „Bürger-Energie-Genossenschaft Bad Lippspringe-Schlangen eG“, das in Marienloh steht? Um die vielgepriesene Akzeptanz zu erhöhen? Wer in Bad Lippspringe oder Schlangen wohnt, der hat Akzeptanz überhaupt nicht nötig und die gepeinigten direkten Marienloher Nachbarn des BÜRGERWINDRADS können etwaige Gewinne allenfalls als Schmerzensgeld oder Schweigegeld verbuchen.
Akzeptanz kann man sowieso nicht kaufen – erst recht nicht mit relativ uninteressanten Anlageformen, die Mensch und Natur belasten !
Ralf-Peter Fietz
Für Rückfragen, wie immer gern:
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